Koordinationsprojekt

Das Koordinationsprojekt wird die Forschungsgruppe verwalten und koordinieren, um sicherzustellen, dass die Ziele und die gemeinsamen Aufgaben erreicht werden. Das übergreifende Ziel des Koordinationsprojekts ist es, nicht nur die effektive Zusammenarbeit in der Forschungsgruppe, sondern auch ihre Platzierung im Feld der internationalen Forschung zu Gesundheit und gesundheitlichen Ungleichheiten bei jungen Menschen sicherzustellen.

Das Projekt ist am Institut für Medizinische Soziologie der MLU Halle-Wittenberg angesiedelt und wird den Koordinator (Matthias Richter) und Ko-Koordinator (Nico Dragano) in ihrer Arbeit unterstützen. Das Koordinationsprojekt wird die für eine erfolgreiche Forschungsarbeit notwendige Infrastruktur bereitstellen und als zentrale Schnittstelle des gesamten Netzwerks fungieren, um so die querschnittlichen Fragestellungen der Teilprojekte zielgerichtet zu koordinieren.

Die Ziele des Koordinationsprojekts umfassen sowohl organisatorische als auch wissenschaftliche Aufgaben:

  1. Das Koordinationsprojekt wird die Organisation und Verwaltung der täglichen Aufgaben der Forschungsgruppe übernehmen. Die Aufgaben umfassen die Einführung einer effizienten internen und externen Kommunikation, die Verwaltung der gemeinsamen Fördergelder, die Organisation der regelmäßigen Projekttreffen, die Vorbereitung und Planung der Workshops für die Aus- und Fortbildung der NachwuchswissenschaftlerInnen, die Einladung von externen Referenten sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Das Koordinationsprojekt wird darüber hinaus die Gleichstellungsmaßnahmen in der Forschungsgruppe artikulieren und koordinieren.

  2. Neben der Koordination dieser eher technischen Aspekte der Forschungsgruppe, wird das Koordinationsprojekt durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Teilprojekten auch den gemeinsamen inhaltlichen Fortschritt der Forschungsgruppe vorantreiben. Mit Hilfe der Verknüpfung von Forschungsthemen und der Vereinheitlichung methodischer Herangehensweisen wird das Projekt die wissenschaftliche Arbeit über die Teilprojekte hinweg stärken. Auf Basis der zentralen Ergebnisse aus allen Teilprojekten wird das Koordinationsprojekt schließlich die wichtigsten Determinanten gesundheitlicher Ungleichheiten auf Individual- und Kontextebene von der Geburt bis zum jungen Erwachsenenalter zusammentragen und in ein umfassendes theoretisches Mehrebenenmodell integrieren. Besondere Beachtung soll dabei sowohl den identifizierten Mechanismen als auch den Übergängen zwischen den einzelnen Lebensphasen geschenkt werden.


Institut für Medizinische Soziologie, Medizinische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

  • Matthias Richter, Prof. Dr.
  • N.N.

Institut für Medizinische Soziologie, Centre for Health and Society, Medizinische Fakultät, Heinrich-Heine-Universität

  • Düsseldorf
  • Nico Dragano, Prof. Dr.